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WarioWare: Do It Yourself
Do It Yourself, das neueste Spiel der WarioWare-Reihe, für den Nintendo DS. Warios Rückkehr auf Nintendos tragbare Konsole umfasst mehr als 90 abgefahrene Minispiele und die Möglichkeit, nach Belieben eigene zu basteln. Der Schlüssel zur kreativen Wunderwelt ist die Nintendo Wi-Fi Connection: Über sie teilen die Spieler ihre originellen Kreationen mit Freunden und Bekannten oder laden sich Werke anderer Nachwuchs-Designer auf ihren Nintendo DS. In jedem Minispiel muss der Spieler zunächst herausfinden, was zu tun ist. Anschließend hat er eine Reihe von Durchgängen zu meistern, die jeweils zehn Sekunden dauern und es richtig in sich haben. Wer es in seiner persönlichen Spiele-Werkstatt gerne herausfordernd mag, sollte an den Design Challenges teilnehmen: Hier ruft Nintendo alle WarioWare-Bastler auf, ihr Talent zu beweisen und ein Minispiel zu einem vorgegebenen Thema hochzuladen. Dem Siegertitel kommt die Ehre zuteil, allen WarioWare: Do It Yourself-Besitzern zum Download zur Verfügung zu stehen. Der Titel ermöglicht es außerdem, lustige Schwarz-Weiß Comics zu zeichnen und eigene Musik zu produzieren entweder auf Basis der 90 integrierten Lieder oder mit völlig freien Kompositionen.FEATURES:- Kreativbaukasten: Spiele designen, Comics zeichnen, Musikproduzieren.- Tutorial-Modus erklärt wie aus einer Idee ein Minispiel wird.- D.I.Y. Shop - bis 90 eigene Inhalte jeden Typs speichern.- WarioWare Inc. - Tutorial im D.I.Y ABC nutzen, Zeichnen von Bildern im Job Centre oder mehr erfahren über den Aufbau von Microgames im Assembly Dojo.- D.I.Y. Studio - Der Hauptmodus setzt der Fantasie keine Grenzen.- Distribution Centre - Hier können Spieler sich mit anderenNintendo DS-Konsolen, einer Wii oder der Nintendo Wi-Fi Connection verbinden, um Inhalte auszutauschen und herunterzuladen.... Screenshots zu WarioWare: Do It YourselfGääääähhhnnnnn.....
Ich versteh die Leute die dieses Spiel loben einfach nicht. Das Spiel ist so verdammt langweilig, ich zumindest hatte bestimmt nur 2einhalb bis 3 Stunden Unterhaltung. Die Minispiele fordern überhaupt nicht und es besteht auch keine Lust sie nochmal zu spielen, da es ja eigentlich immer nur um das Gleiche geht: Irgendwatt antippen innerhalb von 10 Sekunden. Aber zum Glück hamm wir ja den Teil wo man sich die Spiele selber machen kann! Und das macht einen RIESEN Spaß!!! Wirkliuch? NEIN!!! Ich meine... wie viel Spaß macht es ein Spiel zu entwickeln wo sich die selbstgezeichnete Figur bei antippen wohin bewegt? Manchen wird es wohl nicht ganz klar sein was ich zu erklären versuche, also sag ich mal wie das mit dem spieleentwickeln funktioniert:
1: Du malst die Figuren die du für das Spiel brauchst. 2: Du findest die passende Musik. 3: Du findest heraus was die Figuren machen wenn A: Man sie antippt B: Eine bestimmte zeit vergangen ist C: Eine andere Figur irgendwatt gemacht hat u.s.w. Jedoch besteht das ganze spiel, ohne ausnahmen, darin, irgendetwas anzutippen... Echt SUPERSPANNEND!!!!! Nun, man könnte das was nintendo da geschaffen hat Geldmacherei nennen (vielleich ist es das auch, wer weiß?), doch ich glaube, dass nintendo sich gedacht hat ein wario ware zu entwickeln wo man sein eigenes Minispiel erschaffen kann..(DÄMLICH! natürlich haben sie das gedacht, sonst hätten sie es ja nicht gemacht!!) Nun, nintendo hat es ja auch geschafft... Doch ich schätze das nintendo einfach ein bisschen 'unkreativ' war und nicht mehrere Möglichkeiten, wie z.B. verschieben, zeichnen oder pusten statt einfach nur antippen eingebaut haben. Die schon eingebauten Minispiele unterhalten auch nicht und erzeugen teils sehr hohen Frustfaktor. Am 2010-07-18 geschrieben von M. Petersen und bewertet mit 4 / 10 Punkte. Tolles Spiel!
WarioWare: Do It Yourself ist der neueste Titel der WarioWare-Reihe. Typisch für WarioWare sind viele, bunte Microspiele, die nicht länger als 10 Sekunden dauern und dann immer schneller werden. Meist muss man darin einfache Aufgaben erfüllen, z.B. Luftballons durch Tippen mit dem Touchpen zerplatzen zu lassen.
Die vorgefertigten Microspiele in WarioWare: Do It Yourself sind, verglichen mit anderen Titeln der Reihe, relativ wenige, nämlich nur 75. Diese sind außerdem recht einfach zu meistern (meist muss man ein oder zweimal tippen) und es fehlt eine gute Beschreibung, was manche Microgames einfach frustrierend macht. Aber das ist nicht der wesentliche Teil von WarioWare: DIY, nein! Die wesentliche Neuerung ist die Möglichkeit, selbst Microspiele zu gestalten. Diese kann man dann auch über WiFi mit Freunden tauschen. Das Machen der Microspiele ist dank einem Tutorial sehr einfach. Man zeichnet erst die Objekte, dann komponiert man die Musik und schließlich erstellt man die 'KI', also das, was die Objekte dann im Spiel machen müssen und so weiter. Wie schon gesagt ist das Machen der Microspiele total einfach. Wenn man genug Kreativität besitzt, kann man sich mit diesem Spiel also lange beschäftigen, wenn nicht, dann eher nicht. Daher gebe WarioWare: DIY 4,5 Sterne. Am 2010-07-03 geschrieben von und bewertet mit 8 / 10 Punkte. Do It Yourself
WarioWare, Runde 6. Neuerdings ist das Spielen der 5-Sekunden-Minispiele zweitrangig, selbst ist der Mann - oder eben die Frau. Unter der fachmännischen Leitung von den Herren Abe und Sakamoto hatten findige Entwickler von Intelligent Systems und Nintendo solch einen Spaß bei der Erstellung von Minispielen, dass sie es auch dem gemeinen Volk zugänglich machen wollten.
Nach sagenhaften sieben Jahren ist das Spiel endlich vollendet worden, aber bringt es den erhofften Spielspaß? Kurz eine Erklärung zum besseren Verständnis: WarioWare trumpft auf mit Ansammlungen von Geschlichkeits-, Reaktions- und Intelligenztests, mit einer sehr kurzen Dauer von - wie bereits erwähnt - circa fünf Sekunden. Natürlich gilt es, soviele wie möglich zu schaffen. Man hat vier Versuche, jedes nicht erfolgreich absolvierte Mikrospiel zieht euch einen davon ab. Je weiter ihr voranschreitet, desto schwieriger wird es, da obendrein das Tempo erhöht wird; zwei Wimpernschläge für beispielsweise das Finden eines bestimmten Gesichts in einer Pixelmenschenmasse sind eine reelle Herausforderung, definitiv. Alles beginnt in Diamant City, wo ein Wissenschaftler namens Dr. Crygor es Leid war, sich mit abgehalfterten Videospiele zu beschäftigen und erschuf daraufhin den Kreativator Ultra 21, um solche Zeitvertreibe selbst hervorzubringen. Ihr habt nun die Ehre, ein bereits begonnenes Projekt zu vollenden. Knollennase Wario, Geschäftsführer der Firma WarioWare Inc., ist dermaßen angetan von euren Künsten, dass er spontan beschließt, euch als neuen Mitarbeiter einzustellen. Jetzt bieten sich vielfältige Optionen: Im Firmengebäude lernt ihr alles über den Kreativator und die Herstellung von Comics und Schallplatten, desweiteren dürft ihr die Grafiken für insgesamt sechzehn vorprogrammierte Spiele fertigstellen, Wario wird es euch danken. In eurem Studio dürft ihr euren gestalterischen Neigungen ohne jegliche Vorgaben nachgehen. Ob Mikrospiel, Musikstück oder Bildersammlung - hier könnt ihr euch austoben, wie ihr wollt - vorrausgesetzt, ihr habt die nötige Kreativität. Der wichtige Ort Nummer drei ist der Shop, denn auch an dieser Stelle eröffnen sich diverse Möglichkeiten. Nicht nur jegliche Dinge, die ihr erschaffen habt, nein, auch die professionellen Varianten könnt ihr lesen, hören oder austesten. Virtuelle Verkaufscharts werden euch bei jedem täglichen Besuch verkündet, nur selten seht ihr eure Erzeugnisse im oberen Bereich. Das Optionsmenü ist als Werkstatt getarnt. Wenn ihr euren Freunden die in Egomanie erstellten Objekte präsentieren wollt, so nutzt die Versandzentrale, wo ihr selbige Dinge an praktisch Jeden verschicken könnt, sogar ein Transfer zum 'WarioWare: Do It Yourself'-Showcase, einem acht Euro teuren WiiWare-Download, für die Nintendo Wii ist euch gestattet. Gehen wir mal näher auf den Hauptteil ein, die Mikrospiele-'Do It Yourself'-Abteilung. Wichtig ist es, erstmal einen Plan aufzustellen, worum es im Spiel gehen soll. Habt ihr dies gründlich gemacht, so könnt ihr schließlich starten. Überlegt euch einen Namen, entscheidet dann über die Spieldauer: Neben der normalen, kurzen Variante gibt es auch die lange Version. Sie ist hervorragend für Denkspiele mit Kniff, für die man mehr als einen flüchtgen Blick benötigt. Gegenwärtig befinden wir uns nun in der Lobby, dem Dreh- und Angelpunkt, der Basis. Von diesem Menü aus können wir auf die Unterpunkte Grafik, Musik und KI ('Künstliche Intelligenz', Anm. d. Red.) zugreifen. Erstgenanntes erklärt sich praktisch von selbst: erstellt die Hintergrundgrafik und alle benötigten Objekte mithilfe von einem Pinsel, geometrischen Figuren, Stempeln, Farben, Mustern. Der professionelle Baukasten erlaubt es euch darüberhinaus noch, jedem Objekt verschiedene Grafiksets mit Animationen zu verpassen. Am Beispiel des molligen Klempners Mario ist es simpel zu erklären und zu verstehen: vier Grafiksets sind nötig, weil er erstens 'Stehen', zweitens 'Laufen', drittens 'Springen' und viertens 'Sterben' kann. Um zu stehen, braucht man nur ein Bild; Um zu laufen, sind mehrere davon bzw. eine sogenannte Animation vonnöten, sonst würden die Beine regungslos auf der Stelle bleiben; für die Sprungpose ist erneut nur eine Zeichnung erforderlich, selbiges gilt für das traurige Ableben des 8-Bit-Stars. Überdies gestaltet sich auch die Musikschöpfung nicht als schwer. Zu eurer Verfügung stehen fünf Tonspuren: vier davon für Instrumente, eine für die Drums. Ihr wählt bei den Instrumenten zwischen echten Instrumenten, verrückten Synthesizern, Chören und NES-Klängen. Ein großes Manko fällt hierbei schnell auf, leider ist nur ein Ton pro Instrument gleichzeitig spielbar. Ihr sagt euch jetzt vielleicht 'Alles halb so wild, das macht doch nix!' - Um gute Harmonie beizusteuern, sind Akkorde nötig (mehrere Tasten werden simultan betätigt, scheinbar komplett neue Klänge entstehen hierbei). Ausgefeilte, technisch wertvolle Stücke benötigen alle Instrumentenspuren, drei für die begleitenden Harmonien, eine für das Leitmotiv, die Titelmelodie, wenn ihr so wollt. Was dann noch mehr verwundert ist die Tatsache, dass bei den Drums plötzlich mehr als ein Sound auf einmal erklingen kann. Die Frage nach dem 'Warum?' wird immer aufdringlicher. Viel wichtiger ist trotzdem noch der KI-Bereich, an dem da eigentliche Herz des Mikrospiels sitzt. Der größte Teil eurer Zeit wird nämlich exakt an jenem Platz verbraten. Vieles ist am Prinzip 'Auslöser - Aktion' festgemacht, eine stark vereinfachte Programmiersprache dementsprechend, ähnlich dem Programm 'Scratch'. Zu den Auslösern zählen Berührungen, Kollisionen, Überschneidungen, umgelegte Schalter, ein geändertes Grafikset und noch mehr. Daraufhin bewegt sich euer Objekt, spielt einen Sound ab, legt einen Schalter um oder Spezialeffekte wie Konfetti werden abgerufen. Mithilfe jener Schalter lassen sich auch die Siegbedingungen festlegen. Beispiel Fallschirmspringen: Trifft Springer A auf Bereich B, so knipse Schalter von Springer an. Trifft Springer A auf Bereich C, so lasse Schalter von Springer aus. Wenn Bereich B den Landebereich darstellt, dann bedeutet dies, dass man für den Sieg im Bereich B landen muss. Landet man im Bereich C, so hat man leider verloren. Das ist natürlich noch lange nicht alles, diverse weiter Dinge müssen noch berücksichtigt werden (der Bewegungsstopp zum Beispiel, ohne ihn würde der Fallschirmspringer durch den Berg fliegen und außerhalb des Bildschirms sein), prinzipiell würde das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits funktionieren. Rundum eine gute Bedieneinheit, dennoch sind Kreativität, logisches Denken und das Überblicken von (komplexen) Zusammenhängen nötig, deshalb nur bedingt für jüngere Spieler geeignet. Mit ungefähr neunzig bereits mitgelieferten Spielen fällt der Umfang recht schmal aus, netterweise kann man diese in den Kreativator laden, wodurch ihr ebenfalls Einblicke in die richtige Programmierung erhaltet. Die Steuerung ist in Ordnung, auch immer sehr präzise, dennoch machen sich einige Minuspunkte bemerkbar. Wieso lassen sich im Einleitungsmenü nicht die Häuser selbst anklicken, wieso muss man erst das Gebäude auswählen und dann einen Knopf rechts unten berühren? Der Sinn des Touchscreens ist wohl in den Hintergrund gerutscht, schließlich wäre sogar die Betätigung des A-Knopfes logischer. Dito für alternative Charakteristiken des Handhelds: Ein Verzicht auf das D.I.Y.-Showcase hätte ich billigend in Kauf genommen, wenn anstattdessen Mikrospiele dabei wären, die die Kamera oder das Mikrofon eingebunden hätten. So ein Versäumnis ist in jeder Hinsicht schade, jede Menge Spieler hätten sich daran erfreut, auch ohne Nachbaumöglichkeit der vertrackten 'Puste die Männchen um!' oder 'Schieß' ein Foto von deinem Auge!'-Herausforderungen. Wie immer schrill, schräg und bekloppt. Einfache Grafiken, die nicht anspruchsvoll sind oder aus den Socken hauen sollen, sondern einzig und allein den erheiternden Zweck verfolgen. Musikstücke sind wieder jede Menge dabei, darunter einige Ohrwürmer. Dazwischen haben sich einige Lieder geschlichen, bei denen die Füße einschlafen, ein kunterbunter Mix aus allen Richtungen eben. Obwohl keine Story vorhanden ist und bei diesem Ableger auch nicht zwingend erforderlich ist, spürt man die Durchgeknallheit des knoblauchmampfenden Wario und den Entwicklern dahinter, die sich ordentlich austoben durften. Fazit: Ambitioniert, Luft nach oben ist aber noch vorhanden, Potential wurde phasenweise verschenkt. Technisch solides und spaßiges Minispielselbstmacharsenal, welches mit vielen Tipps und Turtorials für Einsteiger aufwartet, wobei kreative DS-Besitzer deutlich besser bedient sind als diejenigen, die einzig auf die bereits fertigen Kollektionen der sekundenlangen Wettbewerbe aus sind. Letztere greifen lieber zu 'WarioWare: Touched!', nicht nur aufgrund hier der fehlenden Mikrofonfunktion. Am 2010-06-26 geschrieben von Worldofvideogames.de und bewertet mit 8 / 10 Punkte. Guter spass auf Reisen und zwischendurch
Schöne Minigame Collection, nur das Feature zum Minispiel erstellen ist Teilweise sehr zäh, deshalb nur 4 Sterne. Am 2010-06-21 geschrieben von Anthony Hermann und bewertet mit 8 / 10 Punkte. Und wie kreativ bist du?
Nachdem Smooth Moves lange Zeit das letzte 'WarioWare' war, bekommt der DS nach 'Snapped' also Nachschub in Sachen Mikrospiel-Action. Wer jetzt ein typisches 'WarioWare' erwartet muss jedoch etwas umdenken, da sich das Spiel leicht von seinen Vorgängern unterscheidet.
Ja, es sind nach wie vor Mikrospiele von Mona, Jimmy und Co. mit dabei, diese sind aber mehr... nun ja, schmückendes Beiwerk und nur nach einer gewissen Zeit spielbar. Was ich damit meine? Ganz einfach, startet man das Spiel stehen dem Spieler ausschließlich Monas Mikrospiele für den Spielemixer zur Verfügung. Diese dürfen wir erst einmal als Einleitung spielen, ehe uns plötzlich Wario entgegen springt und uns 'bittet', ein Spiel für ihn zu vollenden, indem wir ihm ein Monster (nach)zeichnen. So weit, so gut, aber von der zweiten Fuhre Mikrospiele fehlt jede Spur. Also amüsieren wir uns etwas mit Warios Auftragsarbeiten, ehe wir in den DIY-Einsteigerkurs gehen und sehen zwischendurch nach, ob neben Mona eine weitere Figur frei ist. Um nicht länger um den heißen Brei zu reden, eine neue Fuhre vorinstallierter Mikrospiele zu bekommen muss ein Tageswechsel stattfinden. Wann ein Tageswechsel stattfindet? Einfach, um Punkt Mitternacht nach der inneren Uhr des Nintendo DS. Dies ärgert mich zugegeben ein bisschen, ein Vorstellen der Zeit um die fehlenden Spiele zu kriegen habe ich jedenfalls nicht getan, Eile mit Weile. Um noch eine Weile bei den Vorinstallierten Mikrospielen zu bleiben, auch diese fallen bemerkenswert gering aus. Jede Figur verfügt über ein Regal voll Mikrospiele, pro Regal ist Platz für 18 dieser Spiele. Wenn man im Spielemixer der jeweiligen Figur das Spiel gespielt hat, wird es in das Regal eingeräumt und kann jederzeit gespielt werden. Insgesamt verfügt jede Figur jedoch über 19 Spiele, das heißt, eines wird nicht ins Regal sortiert, nämlich das Boss-Minispiel. Kommen wir aber jetzt zum Kernpunkt, der Spieleeditor. Dank der Einstiegskurse wird dem Spieler erstmalig erklärt, wie der Editor funktioniert. Man zeichnet den Hintergrund (=die Bühne) selbst anhand eines Programmes, das Paint nicht unähnlich ist, mittels einer (begrenzten) Farb- und bunten Musterpalette. Am unteren Rand finden wir schließlich die 'Eingabemöglichkeiten', wie Pinsel, Füllefekte, formen (Kreise, Linien und Quadrate) und eine Auswahl an Stempeln. Wem zu wenig Muster oder Stempel vorhanden sind kann sogar ganz einfach seine eigenen kreieren. Weiterhin kann man, wenn die Bühne fertig ist seine Akteure zeichnen. Diese werden separat erstellt und können mit 'Animationen' versehen werden, welches im Lernprogramm gut erklärt wird. Ein weiterer Punkt ist die Musik für das Mikrospiel, auch diese darf man selber machen. Dabei haben wir 4 leere Tonspuren, die wir mit Kugeln füllen, wobei man beachten muss, dass in einer vertikalen Reihe keine zwei Kugeln gesetzt sein dürfen. Für die musiker unter uns, es wird im Spiel selbst genannt, in welchem Takt die Musik spielt, ich selbst komme jetzt aber nicht drauf. Jede Tonspur kann auch mit einer eigenen (ich denke, das nennt man) Klangfarbe versehen werden. Es gibt Klavier, Cembalo, Keyboard, Mundharmunika, diverse Seiteninstrumente, Gesangsimitation (Opernsänder beispielsweise) und Tierlaute. Wem das zu kompliziert ist, es gibt einen Maestro dem man beauftragen kann, ein Lied zu spielen. Dabei kann man ihm freie Hand lassen oder eine Auftragsarbeit geben. Der Auftrag wird in 'langsam', 'normal' und 'schnell' Kategoriert, sowie nach Art der Musik. Es gibt 'froh', 'traurig', 'Spuk' und '8-bit' und zwei weitere, auf die ich jetzt nicht komme. Bei nichtgefallen des Ergebisses kann man immer wieder von vorne beginnen. Schließlich die KI, welche den 'akteuren' sagt, wie sie sich verhalten sollen. Um es kurz zu machen, die zu erklären sprengt den Rahmen. Sie ist jedoch einfach zu verstehen und auch nicht zu umfangreich. Sie läuft nach dem Muster 'Ist A gegeben passiert B' und auch die Siegesbedingung muss man eingeben. Wem das alles zu kompliziert ist, kann auch Musik, Figuren, Ki und Hintergrund aus einem anderen Mikrospiel importieren und nach eigenem Gutdünken gebrauchen. Wem das noch nicht reicht kann sogar eigene Platten komponieren und eigene Comics zeichnen. Diese beiden Features werden erst zugänglich gemacht, wenn man die passenden Einsteigerkurse anschaut. So viel nur dazu, die Platten funktioieren wie die Musikerstellung bei den Mikrospielen, ohne den Maestro benutzen zu können. Die Lieder dürfen auch sechszehnmal so lang sein. Comics hingegen sind nur in Schwarz-Weiß und dürfen vier Bilder nicht überschreiten (wie auch Figurenanimationen, aber da kommen noch weitere Details dazu). Dies sollte man jedoch nicht zur Abschreckung nehmen, da man eine Handlung auch in mehrere Teile fassen kann. Außerdem gibt es auch Vorinstallierte Comics und Platten. Während pro Tag fünf neue Comics dazu kommen, muss man Platten jedoch freischalten. Dies macht man, indem man Erfolge erzielt. Beispielsweise man stellt mehrere Mikrospiele selbst her, verbringt mehrere tunden im Kreativator (abhängig ob es Musik, Spiel oder Comic ist) oder schaltet alle Spiele einer Figur frei. Es gibt über 100 Erfolge, aber keine Bange, man muss nicht alle Erfolge knacken, 90 müssten da vollkommen ausreichen. Wobei es Platten gibt, die nur von bestimmten aufgaben freigeschaltet werden. Beispielsweise, es gibt eine neue Ashleyplatte wenn man alle Spiele von Ashley freischaltet. Die Tracks von freigeschalteten und selbst gemachten Platten kann man übrigens auch in Mikrospiele importieren. Auch ist es möglich, DIY mit der Wii zu verbinden, wenn man das Spiel 'DIY-Showcase' aus dem WiiShop runtergeladen hat. Dadurch kann man an neue Spiele kommen und sie austauschen, da man nur 90 selbstgemachte Spiele speichern kann. Auch kann man mit einem Freund, der DIY besitzt Mikrospiele austauschen oder über Wi-Fi ins Netz stellen. Allerdings kann ich keine dieser Möglichkeiten ausprobieren und was dazu sagen. Außerdem, jedes Mikrospiel reagiert nur aufs antippen; ausmalen, ziehen und dergleichen ist nicht möglich. Nun denn, kann ich das Spiel überhaupt empfehlen? Nur stark eingeschränkt. Zuerst einmal, ein junges Publikum wird am Kreativator keine große Freude haben. Ich selbst habe eine verhältnismäßig sehr junge Schwester, die das Spiel auch gerne mal spielt, allerdings hat sie die Mikrospiel-Erstellung nicht begriffen und gemäß kam nur Kraut und Rübe bei raus. Übrig bleiben nur Musikerstellung und Comics machen. Und wer kein musikalisches Gehör hat oder nicht über ausreichende Zeichenkünste verfügt wird auch daran seine Freude verlieren. Wobei man bei den Comics auch stempeln kann und bei der Musik lustig Noten auf die Spuren setzen kann. Zugegeben, da kann auch Kraut und Rübe bei rauskommen, wenn man ein Kind ran lässt, aber für eine kurze Zeit kann man das Kind damit bei Laune halten. Und wenn man selbst nicht sehr kreativ ist, lohnt sich der Kauf des Spieles auch nicht unbedingt. Oh, und bevor ich es endgültig vergesse, wer Angst hat, man könnte beim Erstellen von Spielen, Musik und Comics bei einem absturz alles verloren gehen: Man kann seinen erstellungsfortschritt jederzeit abspeichern und wieder aufrufen. Pro Kategorie (Musik, Spiel, Comic) können zwei 'Projekte' abgespeichert werde. Man kann also jederzeit aufhören und eine zeweite Sache der selben Kategorie in angriff nehmen. (Oder wenn man das Modul mit jemanden teilt). Diese Projekte könen bei Missfallen jederzeit entfernt werden und werden auch gelöscht, wenn man es fertig gestellt hat und in ein Regal einräumt. Am 2010-06-14 geschrieben von Fantasma und bewertet mit 8 / 10 Punkte. |
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